Ricarda Lang discusses her 40-kilogram weight loss on Katja Burkard’s podcast, revealing her long struggle with body shame. She initially avoided health and body topics, rationalizing it as „unfeminist“ or not wanting to be reduced to her physique. Lang also feared disappointing women who saw her as an advocate for plus-size individuals – a stance she still upholds against hate comments.
Motivated by personal health goals, especially turning 30, she decided to prioritize her well-being. Lang now believes that caring for one’s health enables better life mastery. The overwhelmingly positive reactions to her weight loss have confirmed her decision, with many seeing her as an inspiration.
40 Kilogramm weniger – und trotzdem die Sorge, andere damit zu enttäuschen. Ricarda Lang spricht offen darüber, warum ihr Weg so lange von Scham geprägt war.
Im Podcast von Katja Burkard geht es auch um Ricarda Langs Gewichtsverlust. Burkard sagt zu ihrem Gast: „Sie haben ja toll abgenommen“, und fügt direkt hinzu: „Ich hoffe, ich darf Ihnen das auch sagen.“ Außerdem erinnert die Moderatorin von „Glow Up Your Life“ daran, dass Lang das Abnehmen früher einmal als unfeministisch angesehen habe.
Warum das Thema für sie lange schwierig war
Für sie sei das damals „total schambesetzt“ gewesen, sagt Lang. „Das war für mich so eine Art von Erklärungsversuch, warum ich mich nicht damit auseinandersetzen will.“ Schon als Jugendliche sei sie „eher pummelig“ gewesen, sagt die 32-Jährige rückblickend: „Ich habe angefangen, mich für meinen Körper zu schämen.“ Über lange Zeit habe sie Themen wie ihren Körper, Sport, Gesundheit und Ernährung gemieden, die für sie mit „schmerzbehafteten, angstbehafteten und schambehafteten Themen“ verbunden gewesen seien.
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Wie sie weiter erzählt, habe sie das für sich selbst begründet mit dem Gedanken: „Und das habe ich in mir in meinem eigenen Kopf so ein bisschen rationalisiert, dass ich mir gesagt habe: Ne, das machst du nicht, weil das wäre irgendwie unfeministisch. Oder: Du darfst dich ja selbst nicht auf deinen Körper reduzieren.“ Heute sehe sie das anders. Wer auf die eigene Gesundheit achte, sorge aus ihrer Sicht dafür, „dass der Körper auch in der Lage ist, ganz andere Lebenssituationen gut zu meistern“.
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Angst vor Enttäuschung bei anderen
Außerdem sagt sie: „Dazu kam, dass ich ja in der Öffentlichkeit auch sehr dafür geworben habe, dass gerade auch dicke Frauen nicht dafür angegriffen werden.“ Dazu betont sie: „Dafür werbe ich übrigens immer noch!“ Hasskommentare seien „nicht nur kontraproduktiv, sondern auch unmöglich und verletzend“, sagt die ehemalige Parteivorsitzende. Zugleich habe sie oft Nachrichten von Menschen bekommen, die sich durch sie vertreten gefühlt hätten. Deshalb habe sie sich gefragt: „Da hatte ich dann Sorge, enttäusche ich da Leute? Nehme ich vielleicht Leuten auch ein Vorbild?“
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Nach dem Verlust von 40 Kilogramm seien die Reaktionen dann aber ausschließlich positiv gewesen. „Ganz, ganz viele haben sich für mich gefreut“, sagt Lang. „Manche schreiben auch: Ey, das war ein Vorbild für mich!“ Auch selbst habe sie ihre Abnahme nicht bereut. „Ich bin 30 geworden, da kommen natürlich auch Gedanken über die eigene Gesundheit: Will ich mit 50 noch fit sein? Will ich da Knieprobleme haben?“ Damals habe sie gemerkt, dass sie ihr Wohlbefinden nicht „darüber definieren lassen“ könne, „was Leute vielleicht in dich hinein interpretieren – oder was Leute von dir sehen wollen“.
Podcast und weitere Pläne
Neue Ausgaben von „Glow Up Your Life“ erscheinen immer montags. Ab Frühjahr 2027 ist Katja Burkard außerdem mit ihrem Comedy-Programm „Katja Burkard – NO MORE BULLSHIT – Warum Älterwerden auch lustig ist“ auf Tour.
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