Many eggs are unnecessarily discarded. Raw eggs stored chilled last 4-6 weeks, cooked ones 2-4 weeks. The best-before date (MHD) doesn’t mean an egg is bad; afterwards, only use heated. Three tests help:
- Plate test: Fresh eggs have a domed yolk and firm albumen.
- Water test: Fresh eggs sink flat to the bottom; floating eggs should be discarded.
- Shake test: Fresh eggs are silent; a sloshing sound indicates an older egg.
Store eggs chilled (max. 7°C), unwashed, and at a stable temperature. In case of a foul smell or damaged shell, the egg should always be discarded to avoid risks like salmonella.
Ist das Ei noch gut oder schon zu alt? Mit drei einfachen Frische-Tests, MHD-Wissen und Lagerungstipps behältst du immer den Überblick.
Rund 78 Kilogramm Lebensmittel wirft jede Person in Deutschland pro Jahr im Schnitt weg, ein großer Teil davon unnötigerweise. Eier gehören oft dazu, obwohl sie noch völlig in Ordnung wären. Mit dem richtigen Wissen lässt sich das leicht vermeiden: Ein paar einfache Tests reichen, um sicher zu entscheiden, was noch auf den Teller kommt und was wirklich weg muss.
Die folgenden Tipps basieren auf Informationen der AOK sowie der Verbraucherzentrale und helfen dir dabei, Eier weder vorschnell wegzuwerfen noch ein schlechtes Risiko einzugehen.
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Wie lange sind Eier im Kühlschrank wirklich haltbar?
Die Temperatur ist der entscheidende Faktor bei der Haltbarkeit von Eiern. Laut AOK halten sich rohe Eier bei zwei bis sechs Grad Celsius etwa vier bis sechs Wochen im Kühlschrank. Je wärmer es ist, desto schneller geht die Frische verloren.
Bei gekochten Eiern kommt es auf zwei zusätzliche Faktoren an: Hat die Schale beim Kochen keinen Riss bekommen, und hast du das Ei anschließend abgeschreckt? Nicht abgeschreckte Eier mit intakter Schale halten sich bei zwei bis sechs Grad Celsius bis zu vier Wochen. Abgeschreckte Eier dagegen nur noch rund zwei Wochen, da das Abschrecken in kaltem Wasser die natürliche Schutzschicht der Schale angreift und Keime leichter eindringen können.
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Was das Mindesthaltbarkeitsdatum dir tatsächlich sagt
Das Mindesthaltbarkeitsdatum, kurz MHD, ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein verlässlicher Anker, sagt aber nicht die ganze Wahrheit. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Eier mindestens 28 Tage nach dem Legen haltbar sein müssen. Zehn Tage vor Ablauf des MHD müssen sie bereits gekühlt gelagert werden.
Ist das Datum überschritten, bedeutet das noch nicht automatisch, dass das Ei schlecht ist. Es bedeutet aber, dass du es auf keinen Fall mehr roh essen solltest. Nach abgelaufenem MHD gilt: Erst gründlich prüfen, dann nur noch gut erhitzt verwenden. Denn verdorbene Eier können Salmonellen enthalten, und die werden erst beim Erhitzen auf über 70 Grad Celsius zuverlässig abgetötet.
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Drei einfache Frische-Tests, die wirklich funktionieren
Du brauchst kein Labor und keine spezielle Ausrüstung, um die Frische eines Eis zu prüfen. Diese drei Methoden klären die Frage schnell und zuverlässig:
Schlage das Ei auf einem sauberen Teller auf und schau es dir genau an. Ein frisches Ei erkennst du daran, dass der Dotter deutlich gewölbt in der Mitte sitzt und das Eiklar in zwei sichtbaren Zonen vorliegt: dickflüssig direkt um den Dotter herum und etwas dünnflüssiger nach außen hin.
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Bei einem älteren Ei dagegen ist das Eigelb flach und das Eiklar läuft wässrig auseinander. Riecht das Ei neutral, kannst du es erhitzt weiterverarbeiten, zum Backen eignet es sich gut. Riecht es schwefelig oder faulig: sofort entsorgen, kein weiterer Test nötig.
Fülle ein hohes Glas mit kaltem Wasser und lege das Ei vorsichtig hinein. Sinkt es auf den Boden und bleibt dort flach liegen, ist es frisch. Stellt es sich aufrecht auf dem Boden auf, ist es wahrscheinlich schon zwei bis drei Wochen alt, aber noch verwendbar.
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Schwimmt es an der Oberfläche, ist es in der Regel älter als 28 Tage. Die Verbraucherzentrale empfiehlt in diesem Fall, das Ei zu entsorgen. Der Grund für dieses Verhalten: Mit der Zeit verdunstet Flüssigkeit durch die poröse Schale, die Luftkammer im Ei wird größer, und das Ei wird leichter.
Halte das Ei ans Ohr und schüttle es leicht. Ein frisches Ei ist lautlos, weil Dotter und Eiklar noch fest zusammenhalten. Hörst du ein Gluckern oder Schwappen, ist das Eiklar mit der Zeit dünnflüssiger geworden, was auf ein älteres Ei hindeutet. In diesem Fall empfiehlt es sich, zusätzlich den Aufschlagtest durchzuführen, bevor du entscheidest, ob du das Ei noch verwenden möchtest.
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Eier richtig lagern: So bleiben sie möglichst lange frisch
Die richtige Lagerung macht einen erheblichen Unterschied bei der Haltbarkeit. Mit diesen einfachen Regeln holst du das Maximum aus der Haltbarkeit des Eis heraus:
- Kühl lagern und dabei bleiben: Eier gehören in den Kühlschrank bei maximal sieben Grad Celsius. Einmal gekühlt, solltest du sie nicht wieder bei Zimmertemperatur aufbewahren. Temperaturwechsel fördern Kondenswasser auf der Schale, was die natürliche Schutzschicht schädigt.
- Nicht waschen vor dem Lagern: Frische Eier haben eine sogenannte Cuticula, eine hauchdünne Schutzschicht auf der Schale. Wäschst du sie vor dem Lagern ab, ist diese Barriere weg und Keime haben leichteren Zugang zum Inneren.
- Weg von der Kühlschranktür: Auch wenn es ein praktisches Eierfach in der Tür gibt, ist dieser Platz ungünstig. Durch häufiges Öffnen und Schließen entstehen dort Temperaturschwankungen, die der Frische schaden.
- Separat von anderen Lebensmitteln aufbewahren: Eier können Keime wie Salmonellen auf unverpackte Lebensmittel übertragen, die direkt daneben liegen. Außerdem nehmen sie Fremdgerüche auf, also lieber nicht neben Käse, Zwiebeln oder andere stark riechende Lebensmittel legen.
Was der Erzeugercode auf dem Ei verrät
Auf jedem Ei findest du einen aufgedruckten Code, zum Beispiel 1-DE-0812341. Dieser kleine Aufdruck steckt voller Information. Die erste Ziffer gibt die Haltungsform an: 0 steht für Ökohaltung, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Die darauffolgende Buchstabenkombination zeigt das Herkunftsland, DE steht also für Deutschland. Die weiteren Ziffern geben Aufschluss über Bundesland, Betrieb und den jeweiligen Stall.
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Wer also genauer wissen möchte, woher sein Ei stammt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde, findet die Antwort direkt auf der Schale.
Beschädigte Schale und Geruch: Wann du keine Kompromisse machen solltest
Ist die Schale eines rohen Eis beschädigt oder gerissen, empfiehlt die Verbraucherzentrale, es sofort zu verbrauchen und ausschließlich für Speisen zu nutzen, die anschließend gut durcherhitzt werden. Eine beschädigte Schale bietet Keimen eine direkte Eintrittsmöglichkeit, was das Risiko einer Salmonelleninfektion erheblich erhöht.
Und wenn du ein aufgeschlagenes Ei riechst und es faulig oder schwefelig riecht, gibt es keine Grauzone. Das Ei gehört weg, egal wie viele andere Tests ein anderes Ergebnis gezeigt haben. Der Geruch ist das zuverlässigste Signal, das dein Körper dir geben kann, und das solltest du in diesem Fall ernst nehmen.
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