Critical raw materials are vital for industrial competitiveness, facing significant geopolitical supply risks due to concentrated processing, notably in China. The EU’s Critical Raw Materials Act targets boosting domestic production and recycling, yet faces hurdles like limited capacity and slow permits. A survey found few companies directly need these materials, though indirect supply chain dependencies are common and often underestimated. Shortages cause higher costs and production disruptions. Companies respond with diversification, stockpiling, substitution, and recycling, willing to pay more for supply security. Reducing strategic dependencies demands strong public-private cooperation.
Kritische Rohstoffe sind wichtige Inputs für Schlüsseltechnologien und damit für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit.
Allerdings bestehen derzeit erhebliche Versorgungsrisiken, da sich die Gewinnung und Verarbeitung stark auf relativ wenige Länder, darunter China, konzentriert. Diese Abhängigkeiten erhöhen die Anfälligkeit globaler Lieferketten gegenüber geopolitischen Spannungen und strategischen Interventionen. Mit dem Kritische-Rohstoff-Gesetz setzt die europäische Rohstoffpolitik ehrgeizige Ziele für den Ausbau der heimischen Gewinnung, Verarbeitung und Verwertung. Die Umsetzung wird jedoch durch sehr begrenzte Produktions- und Verarbeitungskapazitäten, langwierige Genehmigungsverfahren und wirtschaftliche Hindernisse erschwert. Auch Recycling kann nur bedingt zur Versorgungssicherheit beitragen. Eine repräsentative Umfrage des IW-Zukunftspanels des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass lediglich 11 Prozent der Unternehmen einen direkten oder indirekten Bedarf an kritischen Rohstoffen haben. In produzierenden Unternehmen sind es 18 Prozent. Abhängigkeiten entstehen meist indirekt über Lieferketten und werden daher möglicherweise unterschätzt. Bei Lieferengpässen rechnen Unternehmen mit steigenden Kosten, Produktionsstörungen und einer verminderten Wettbewerbsfähigkeit. Ihre vorherrschenden Reaktionen sind Diversifizierung, Bevorratung, Substitution und Recycling. Generell sind Unternehmen bereit, höhere Kosten in Kauf zu nehmen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Um strategische Abhängigkeiten zu reduzieren, müssen Privatwirtschaft und Staat kooperieren und ihre Anstrengungen koordinieren.
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