This content introduces „Im Takt der Inseln,“ a new active travel tour in Japan, born from a lifelong passion for the country. The journey emphasizes active exploration by foot, bike, and public transport, connecting famous landmarks with hidden gems. It starts in Kyushu (Kumamoto, Aso Volcano), moves to Shikoku (Matsuyama, Dogo Onsen, and the „secret tip“ Mount Ishizuchi), then across the Seto Inland Sea (Shimanami Kaido, Miyajima). The tour continues to Kyoto (temples, Koyasan, Kumano Kodo), the Fuji area, and concludes in Tokyo. Designed for an authentic, budget-conscious experience, it focuses on nature, utilizes local transport, and includes unique accommodations outside the expensive cherry blossom season.
Sophie mit einer Schülergruppe in Kyoto
Japan begleitet mich seit meiner Kindheit. Durch die Liebe meiner Eltern zur asiatischen Kunst wuchs ich in einem Kinderzimmer im japanischen Stil auf – mit Bambustapete, Korkboden und Möbeln aus Fernost. Zahlreiche Bücher, Filme und Begegnungen vertieften meine Sehnsucht. Als Jahrzehnte später endlich der Entschluss zur Reise fiel, bereitete ich zwei Jahre lang mit größter Sorgfalt die Etappen vor – und wurde dennoch in jeder Hinsicht überrascht. Die eindrucksvollsten Momente bilden heute das Herzstück unserer Tour, bereichert durch das Wissen unserer Partner. So entsteht aus einer lebenslangen Begeisterung unser neuestes schulz-Kapitel.
Die Kunst des aktiven Unterwegsseins
In Japan ist der Weg Teil des Ziels. Genau diesem Gedanken folgt unsere neue Reise Im Takt der Inseln – von Südjapan bis zum Fuji. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und auf Schienen verbindet sie berühmte Höhepunkte mit verborgenen Pfaden – auf einer Route, die ihre besondere Stärke zwischen den Stationen entfaltet und das Unterwegssein selbst in den Mittelpunkt stellt. Los geht es auf der touristisch weniger erschlossenen Insel Kyushu. Nach dem Auftakt in der historischen Samurai-Stadt Kumamoto führt der Weg in die Vulkanlandschaft des Aso-Nationalparks, wo aktive Krater und weite Grasplateaus den Wanderstart prägen.

Reisestart in Kumamoto mit Ausblick auf die Samurai-Burg

Mit Japans Öffis unterwegs – effizient, pünktlich, faszinierend

Wandern inmitten von Vulkanen im Aso-Nationalpark
Mit der Fähre geht es nach Shikoku, wo die imposante Burg von Matsuyama und das traditionsreiche Dogo Onsen (Thermalbad) erste kulturelle Höhepunkte setzen. Eine echte Entdeckung ist jedoch der Mount Ishizuchi. Seine Besteigung war der bewegendste Moment meiner Zeit in Japan: ein Berg, der aufgrund seiner Lage von westlichen Reisenden kaum beachtet wird und selbst in Japan eher als Geheimtipp gilt. Und das völlig zu Unrecht, zählt er doch aufgrund seiner markanten Silhouette, den kleinen Schreinen entlang des Weges und seiner außergewöhnlichen Aufstiegsroute zu den eindrucksvollsten Bergzielen des Landes.

Der Aufstieg führt wahlweise über sanfte Serpentinen oder leichte Felskletterei nach oben

Mount Ishizuchi, seit Jahrhunderten heiliger Gipfel der Shugendō-Tradition

Authentische Einblicke bietet die Übernachtung im Pilgerquartier direkt am Berg
Mit der Überquerung des Seto-Binnenmeers schließen zwei unvergessliche Rad-Etappen an: der Shimanami Kaido, der genussvoll über Inseln, Brücken und entlang der Küste führt. Auf Miyajima begeistert die Besteigung des Mount Misen mit seinem Ausblick auf die Seto-Inlandsee. In Kyoto verdichten sich klassische Bildwelten Japans mit Tempeln und dem Philosophenweg, bevor auf dem Koyasan die Übernachtung im Tempel und der Okunoin-Friedhof eine besondere spirituelle Atmosphäre schaffen. Der Kumano Kodo schließlich führt in eine der ältesten Pilgerregionen des Landes – zu Fuß geht es durch dichte Wälder, vorbei an Schreinen und hinein in traditionelle Unterkünfte.
Ein letzter Schwerpunkt liegt auf dem Fuji-Gebiet, das bewusst über zwei Tage erkundet wird, um optimale Sichtchancen und vielfältige Perspektiven zu Fuß und vom Wasser aus zu ermöglichen. In Tokio wird die Metropole in einer kompakten, ausgewogenen Etappe erlebbar: mit Blick von der Aussichtsplattform des Metropolitan Government Building, der stillen Weite des Meiji-Jingu-Schreins, einer grünen Stadtoase, und dem urbanen Kontrast in Ginza mit Architektur, Design und Mode.

Bootsfahrt mit Aussicht auf dem Ashi-See am Mount Fuji

Wandern auf den Mt. Koyodai und im Aokigahara-Wald

Reiseabschluss in der pulsierenden Metropole Tokio
Einblicke in Konzeption und Preis-Leistungs-Verhältnis
Japan ist ein faszinierendes und zugleich kostspieliges Reiseziel. Deshalb haben wir diese Reise so konzipiert, dass sie außergewöhnliche Erlebnisse mit einem durchdachten Budget verbindet.
- Unterwegs wie die Einheimischen: Wir reisen nahezu ausschließlich mit dem hervorragend ausgebauten Bahn- und Busnetz Japans. Das ist komfortabel, zuverlässig und authentisch – und ersetzt teure Privattransfers sowie Inlandsflüge.
- Unterkünfte mit Bedacht ausgewählt: Der Großteil der Übernachtungen findet in gut gelegenen Stadthotels mit optimaler Anbindung statt. Dazwischen sorgen besondere Unterkünfte – ländliche Ryokans (traditionelle Gasthäuser), ein Pilgerquartier am Mount Ishizuchi sowie die Tempelherberge in Koyasan – für unvergessliche Erlebnisse. Da diese nur wenige Zimmer bereithalten, ist an fünf Nächten eine Unterbringung in 3- und 4-Bett-Zimmern vorgesehen.
- Mehr Natur, weniger Metropole: Kyoto, Hiroshima und Tokio dürfen natürlich nicht fehlen – allerdings konzentrieren wir uns auf ihre eindrucksvollsten Seiten. Statt langer Aufenthalte in kostenintensiven Metropolen verbringen Sie mehr Zeit in der Natur, auf Wanderwegen und an Orten, die viele Japanreisende nie entdecken.

Ausgewählte Wanderungen

Teezeremonie und Gartenkunst

Unterwegs im Takt der Inseln
- Strategisch gewählter Reisezeitraum: Der Reiseverlauf mit Start am Montag und Rückkehr am Freitag ermöglicht günstigere Flugpreise als am Wochenende und bietet zugleich Spielraum für eine entspannte An- und Abreise sowie individuelle Verlängerungen.
- Japan ohne Kirschblüte? Wir verzichten gezielt, da die Kirschblütenzeit zu den teuersten und meistbesuchten Reisezeiten zählt, während es in den Bergen oft noch zu kühl zum Wandern ist. Unsere Termine im Mai und Herbst bieten dagegen ideale Bedingungen für aktive Naturerlebnisse ohne Massenansturm.
- Flexible Verpflegung: Restaurantbesuche können in Japan schnell ins Geld gehen. Um Ihnen günstigere Alternativen offen zu halten, empfehlen unsere Reiseleiter gerne passende Lokale und regionale Spezialitäten. Gleichzeitig bietet Japan viele unkomplizierte Möglichkeiten zur Selbstverpflegung: In Konbini und Supermärkten finden sich frische Bento-Boxen, Onigiri oder Nudelgerichte sowie kleine Imbisse mit sehr guten, preiswerten Mahlzeiten.
Entdecken Sie mit uns die Kunst des aktiven Unterwegsseins – wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Weitere Informationen finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/JAP02
PS: Die Reise trifft nicht ganz Ihren Geschmack? Kein Problem – gute Nachrichten gibt es trotzdem: Ab Herbst 2028 wird eine zweite Tour durch Zentraljapan unser Programm ergänzen. Kürzer, ohne Radetappen, entspannter im Anspruch und ohne Mehrbettzimmer. Bleiben Sie neugierig…

Der Weg öffnet sich, wenn man ihn geht…

Hinweis: Externer Inhalt von https://reiseblog.schulz-aktiv-reisen.de/blog/2026/07/09/neue-reise-die-kunst-des-aktiven-unterwegsseins/. Rechte bei den jeweiligen Urhebern. » Mehr… » Melden









