The popular biennial Thresher Festival (Drescherfest) is returning to the Randen, driven by strong public interest in historical agriculture. Organized by the Dreschgemeinschaft, the event takes place on Frank Greitmann’s field, offering a concentrated experience for families and oldtimer fans.
Visitors can observe traditional farming demonstrations, including sheaf binding and threshing with flywheel-driven machines, alongside a 1950s combine. A modern combine harvester will also illustrate agricultural advancements. Guests are invited to try oldtimer ploughing. The festival enriches the local calendar, promotes the town, and celebrates a vibrant connection to agricultural heritage.
Die Veranstaltung findet erneut auf einem Feld von Frank Greitmann statt, welches sich auf der Kuppe zwischen Waldrand bis zur Scheune vor der alt-katholischen Kirche erstreckt. Die Motivation, das im zweijährigen Rhythmus stattfindende Fest auszurichten, liegt aufgrund der hohen Resonanz auf die beiden bisherigen Ausgaben auf der Hand. Das Interesse an einer lebendigen historischen Landwirtschaft ist ungebrochen. Das zeigen die vielen Traktoren- und Oldtimertreffen landauf und landab oder überregional bekannte Veranstaltungen wie das Kramer-Treffen in Gutmadingen.
Das Drescherfest auf dem Randen bietet Aktionen für Familien und lädt Oldtimerfans zu einem Besuch ein. Foto: Rainer Bombardi
Eine Nummer kleiner macht es die Dreschgemeinschaft, die während der beiden Festtage das gesamte Geschehen auf die westliche Seite des Ortes verlegt. Vorführungen, Verpflegungsmöglichkeiten, Aktionen, Geselligkeit und Festkneipe finden sich dort in konzentrierter Form. „Es gibt genügend Platz auf dem Gelände für alle“, erläutert Martin Gleichauf und erwähnt, dass es auch während den ersten beiden Feste für Pkw kein Parkplatzproblem gab. „Für alle die bereit sind ein paar Meter zu gehen gibt es in und um den Ort reichlich Parkplätze.“ Er weist darauf hin, dass lediglich beim Überqueren der Bundesstraße Vorsicht das oberste Gebot ist.
Moderner Mähdrescher für Lohnaufträge
Martin Gleichauf ist eines von sieben Mitgliedern der Dreschergemeinschaft, die seit sieben Jahren einen Mähdrescher ihr Eigen nennt. Mit seiner Schnittbreite von 6,30 Metern eignet er sich bestens, den heutigen Anforderungen an das Dreschen zu genügen. Diesen Mähdrescher, den die Dreschergemeinschaft im Lohnauftrag einsetzt, steht am Dreschertag als Beispiel dafür, welche Entwicklung die landwirtschaftliche Maschinentechnik in den zurückliegenden sieben Jahrzehnten nahm.
Die Dreschergemeinschaft mit ihrem Vorsitzenden Peter Gleichauf (rechts) ist mit den Vorbereitungen zum dritten Drescherfest auf dem Randen beschäftigt. Foto: Rainer Bombardi
An den Dreschertagen liegt der Fokus auf Vorführungen wie dem Binden von Garben oder dem Dreschen mit einer von einem Schwungrad angetriebenen Dreschmaschine, inklusive direktem Verladen auf einen Leiterwagen. Ein Mähdrescher aus der Zeit um die 1950er-Jahre, als eine Schnittbreite von knapp 2,50 Meter bereits revolutionär war, ist ebenfalls in Aktion.
Die Gäste dürfen sich im Oldtimerpflügen versuchen
„Es wird wieder ein Oldtimerpflügen stattfinden. Die Gäste können sich auf Wunsch selbst daran versuchen“, ergänzt Gleichauf. Die Drescherbuben aus Albbruck haben erneut ihr Kommen signalisiert. Weitere derartige Gruppen sind ebenso wie Fahrer mit ihren landwirtschaftlichen Oldtimern willkommen. „Es würde sich anbieten, dass am Drescherfest der Musikverein auftritt, doch eine Vielzahl seiner Mitglieder gehören dem Helferteam des Drescherfests an. Beides geht nicht“, lacht Gleichauf. Die Idee im zweijährigen Rhythmus der Bevölkerung die Gelegenheit zu bieten, während zweier Tage in die historische Landwirtschaft einzutauchen, erweist sich als eine Bereicherung für den städtischen Terminkalender und ist eine tolle Werbung für den Ort.
Dieser ist ansonsten vor allem für sein überregional beliebtes Frühlingsfest bekannt und lenkt mit seinen Jubiläumsfesten die Aufmerksamkeit auf sich. Auch dank seines jahrzehntelangen Rufs nach einer Umgehung für die Bundesstraße gerät er nicht in Vergessenheit.
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