Accidents are a significant public health issue in Germany, causing human suffering, high costs, and being a relevant cause of death (34,060 fatalities in 2024). This study, using data from the RKI’s „Gesundheit in Deutschland“ 2024 panel, surveyed 26,923 adults about medically treated accident injuries in the past year.
Results showed 9.5% of women and 10.5% of men reported at least one injury, a significant difference. Most accidents occurred at home (36.0%), followed by traffic, leisure, and work. Women had significantly more home accidents and fewer workplace accidents than men. Falls were the most common mechanism (30.4%), especially for women. Nearly one-fifth (18.7%) of victims required inpatient hospital treatment. These findings highlight the societal relevance of accident injuries and inform prevention strategies.
Abstract:
Hintergrund: Unfälle verursachen menschliches Leid, hohe Kosten und sie sind eine relevante Todesursache. 34.060 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2024 durch Unfälle. Daten zum nicht-tödlichen Unfallgeschehen liefert das Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024 des Robert Koch-Instituts.
Methode: Im Unfallmodul der Studie gaben 26.923 Personen ab 18 Jahren Auskunft über unfallbedingte Verletzungen in den letzten zwölf Monaten, die ärztlich versorgt wurden. Zum letzten Unfall wurden detaillierte Angaben erfasst. Unfallprävalenzen (95 %-KI) und weitere Ergebnisse zum Unfallgeschehen (Anteile mit 95 %-KI) wurden berechnet.
Ergebnisse: Insgesamt berichten 9,5 % der Frauen und 10,5 % der Männer von mindestens einer Unfallverletzung. Der Unterschied ist signifikant. Der größte Teil der Unfälle passierte zu Hause (36,0 %), es folgen Verkehr, Freizeit und Arbeit. Unfälle passieren bei Frauen signifikant häufiger zu Hause und seltener am Arbeitsplatz als bei Männern. Im Arbeitsunfallgeschehen bei Männern gibt es Unterschiede nach Bildung. Der häufigste Unfallmechanismus ist der Sturz (30,4 %). Bei Frauen ereignen sich signifikant mehr Unfälle durch Stürze als bei Männern. Fast jedes fünfte Unfallopfer wurde stationär im Krankenhaus behandelt (18,7 %).
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse verdeutlichen die gesellschaftliche Relevanz von Unfallverletzungen. Erste Analysen des Unfallmoduls identifizieren zentrale Unfallorte und betroffene Gruppen. Weitere Auswertungen sollen Präventionspotenziale detaillierter aufzeigen.
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