Ski vacations promise fun but carry risks like accidents or equipment theft. While specific insurance packages are offered, consumer advocates warn against them. These packages often contain coverage you already possess, such as liability or accident insurance, leading to over-insurance and unnecessary expense. It’s crucial to check existing policies for exclusions, like those for alcohol-related accidents or specific theft conditions. Instead of potentially redundant and expensive packages, it’s recommended to procure individual policies for uncovered risks. For international trips, travel health insurance is absolutely essential to cover medical costs and repatriation. Choosing individual policies ensures tailored coverage, avoids redundancy, and is often more economical.
Sorglos in den Skiurlaub
Schnee, gespurte Loipen oder schnelle Abfahrten, dazu herrlich blauer Himmel und Sonnenschein – was wünscht man sich als Wintersportler im Skiurlaub mehr? Dazu eine nette Unterkunft und nach dem sportlichen Teil mit Skifahren oder Snowboarden beim Après-Ski den Tag ausklingen lassen – so kann der Skiurlaub richtig Spaß machen. Doch es kann auch einiges schiefgehen und die Freude trüben.
Ein Sturz oder ein Unfall, gestohlene Skier oder andere Ausrüstungsteile während einer Pause in der Skihütte. Für den Fall der Fälle gibt es von verschiedenen Versicherungen spezielle Skiurlaub-Angebote, die solche typischen Winterurlaub-Risiken komplett im Paket abdecken. Der Bund der Versicherten rät bei solchen Angeboten allerdings zur Vorsicht. Zum einen sind in den Versicherungspaketen meist Versicherungen enthalten, die man ohnehin schon hat, die man aber beim Komplettpaket auf jeden Fall noch einmal mit bezahlen muß.
Prüfen, welche Versicherungen schon bestehen
Dazu gehören beispielsweise eine Unfallversicherung oder eine Privat-Haftpflichtversicherung. Diese sollte aber jeder haben, auch und vor allem außerhalb des Urlaubs, da dieser nur einen geringen Teil des Jahres ausmacht.
Verursacht man einen Unfall auf der Skipiste und fügt anderen Personen dabei einen Schaden zu oder es kommt infolgedessen zu Sachschäden, ist man zum Schadensersatz verpflichtet. Hier springt eine Haftpflichtversicherung ein. Kommt man selbst bei einem Unfall im Skiurlaub zu Schaden, dann ist hierfür die eigene Unfallversicherung zuständig.
Eine Unfallversicherung zu haben, heißt aber noch nicht, in jedem konkreten Fall auch Versicherungsschutz zu genießen. Wer es sich schon mittags auf der Hütte richtig gut gehen läßt und dabei etwas zu tief ins Glas schaut, bevor es an die nächste Abfahrt geht, riskiert hierbei den Schutz durch die Unfallversicherung. Die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen schließen normalerweise Unfälle durch Trunkenheit aus.
Geld sparen indem man Überversicherung vermeidet
Mit einem Komplett-Versicherungspaket für den Skiurlaub, das diese bereits vorhandenen Versicherungen enthält, ist man schnell überversichert. Außerdem kann es richtig ins Geld gehen. Obwohl man meist nur einmal in den Winterurlaub fährt und dann normalerweise für ein bis zwei Wochen, gibt es bei manchen Anbietern im Programm nur einen Jahresschutz, der dann allerdings im Rest des Jahres nicht benötigt wird.
Sind mehrere verschiedene Versicherungen in einem Paket kombiniert, sollte man zudem genau auf die Versicherungssummen jeder einzelnen Versicherung achten. Trotz eines hohen Preises für das Gesamtpaket ist nicht automatisch gewährleistet, dass sie auch wirklichen Schutz bieten. Das ist dann der Fall, wenn die Einzelversicherungssummen nicht allzu hoch sind, so dass sie auch wirklich für einen vernünftigen Versicherungsschutz ausreichen.
Der Diebstahlsschutz für die Skiausrüstung sollte auch genau unter die Lupe genommen werden, damit man später keine bösen Überraschungen erlebt. Viele Versicherungen kommen nur dann für einen Schaden durch Diebstahl am Ski-Equipment auf, wenn Ski oder Snowboard zwischen 19 Uhr abends und sechs Uhr morgens eingeschlossen sind. Wer seine Ski also bis spätabends vor der Hütte läßt und drinnen feiert, hat trotz abgeschlossener Versicherung keinen Schutz wenn etwas gestohlen wird.
Nicht auf Reisekrankenversicherung verzichten
Wichtig ist, nur die Risiken zu versichern, für die noch kein Versicherungsschutz besteht. Ein absolutes Muß für alle, die ihren Winterurlaub nicht in Deutschland verbringen, sondern im Ausland Ski fahren, ist eine Auslandskrankenversicherung. Nur damit ist sichergestellt, dass man im Notfall nicht auf den Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen, komplizierte Operationen oder einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland sitzen bleibt.
Versicherungen, die man für einen Winterurlaub als sinnvoll und notwendig erachtet, sollte man einzeln abschließen. Das raten auch Verbraucherschützer, da diese Versicherungen dann nicht nur auf den Skiurlaub beschränkt sind, sondern man ist damit auch auf anderen Reisen abgesichert. Obendrein kommt es günstiger als bei einer kompletten Ski-Versicherung und man kann die Versicherungssummen an seine individuellen Bedürfnisse anpassen.
Sicher reisen – Neben dem Abschluß einer Reiseversicherung kann man selbst noch mehr tun,
damit Urlaub und Reisen sicher und entspannt zum Erlebnis werden.
Weitere Tipps und Informationen zu Reisen, Reisezielen, Sicherheit auf Reisen und Reiseversicherungen:
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