This article explores „Collaring“ in BDSM, aimed at individuals with a submissive side. Distinct from fashion chokers, a collar in a Dominance/Submission (D/s) relationship signifies a deep connection. Often considered a great honor, it symbolizes trust and belonging, akin to an engagement ring, indicating the sub belongs to their dominant partner.
Collars can be worn temporarily during sessions or integrated permanently into daily life, sometimes discreetly hidden for thrill, as exemplified by an executive named Dominik. Collaring typically involves established rules and consequences for non-compliance, ranging from playful punishments to the collar’s temporary removal, an emotionally intense experience for the sub.
Collaring: Ein ganz spezielles Halsband für den Sex-Partner
Immer wollen alle nur diese dominanten Macher, diese Bad Boys, denen Frauen wie Hündchen nachlaufen, buhuhu. Oder? Mitnichten. Dieser Text ist für alle meine Leser mit submissiver Seite, für alle, die nur zu gerne gehorchen. Für die echten good boys. Apropos Hündchen: Ich verrate Ihnen, meinen devoten Freunden, heute, wie ein kleines Accessoire aus der Welt des BDSM Ihr Sex-Life auf ein komplett neues Level heben kann. Sprechen wir über Collaring.
Gemeint sind damit nicht etwa die kessen, engen Halsbänder, mit denen sich Ihre Lieblings-Twitch-Streamerin so gerne schmückt. Die heißen Choker. Wir sprechen heute über Collars, die verruchten Cousinen des Chokers. Das dazugehörige Collaring bezeichnet das Tragen eines Halsbands innerhalb einer so genannten D/s- oder Dominanz-/Submissions-Beziehung.
Collaring begegnete mir erstmals, als ich – damals ambitionierte Kink-Elevin – mich aufmachte, die große, weite Welt des BDSM zu erkunden. Auf einer Sklaven-Auktion (auf der sich Subs einvernehmlich für die Dauer einer Spiele-Session an dominante Bieter verhökern ließen) traf ich den überaus unterwürfigen Unternehmensberater Dominik. Der erzählte mir, dass er sich von seiner Herrin unter der Woche einen Collar, ein Halsband, anlegen lasse. Das „müsse“ er auch im Büro tragen, so der Befehl seiner Herrschaft. „Ganz schön risqué!“, dachte ich mir und fragte, ob er sein Halsband im Job denn so offen tragen könne. „Natürlich nicht“, antwortete Dominik mir. Er würde seinen Collar unter Rollkragenpullovern und Schals verbergen. „Wenn das jemand mitbekommt, bin ich raus“, lachte er und ergänzte, dass er diesen Nervenkitzel jedoch liebe. Der eigentliche Reiz sei aber, dass seine Herrin ihn mit dem Tragen des Collars quasi ausgezeichnet habe. „Ich gehöre seitdem ganz ihr.“ Die Frau hatte den Mann quasi an die Leine gelegt – und er liebte alles daran.
Sie sind schon ganz kribbelig und wollen mehr wissen? Dann lesen Sie artig weiter.
Das Anlegen des Collars: Auszeichnung oder Bestrafung?
Innerhalb klassischer BDSM-Dynamiken gilt das Anlegen eines Collars meist als große Ehre, siehe Dominik. Der dominante Part signalisiert damit Vertrauen, Anerkennung. Für viele Subs hat dieser Moment eine ähnliche emotionale Wucht wie ein Verlobungsring oder ein Eheversprechen. Er zeigt: „Du gehörst zu mir — und ich übernehme Verantwortung für dich.“
Natürlich existieren auch spielerische oder rein erotische Varianten. Manche Paare nutzen einen Collar ausschließlich im Schlafzimmer oder bei bestimmten Sessions. Andere wiederum integrieren ihn dauerhaft in ihren Alltag.
Die Sache mit den Regeln und den Konsequenzen
Ein Collar ist traditionell jedoch selten bloß Schmuck. Oft ist das Tragen eines Halsbands mit bestimmten Ritualen oder Verhaltensweisen verbunden. Manche Paare etablieren kleine Protokolle: bestimmte Anreden, kleine Gesten von Respekt oder klare Regeln.
Was aber, wenn der Sub frech war und besagte Regeln nicht eingehalten hat? Wenn Dominik sein Halsband vor einem wichtigen Meeting einfach so abgenommen und seine Herrin das herausgefunden hätte? Oha. Denn auch Konsequenzen – von zehn Klapsen auf den Po bis hin zur Auszeit im Wandschrank, ganz nach Gusto – können Teil der Dynamik sein. Manche Doms entziehen ihrem Sub zeitweise den Collar, wenn zuvor definierte Bedingungen verletzt wurden. Das wird seitens des Subs oft als emotional sehr intensiv, gar schmerzhaft empfunden.
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