Here’s the summary in 99 words and its German translation:
English Summary (99 words):
Electric vehicle adoption is growing, yet infrastructure challenges persist. The author recounts a frustrating long-distance EV trip marred by repeated „charging errors“ at multiple fast chargers. This issue, later diagnosed by Volvo as an initial communication problem that locked the car from further charging until an overnight system reset, forced a desperate search for alternatives. Many city slow chargers were out of service, occupied, or inaccessible. A functional slow charger was eventually located, but at a high cost. This incident significantly dampened the author’s growing enthusiasm for electric vehicles, despite their positive market trend.
German Translation:
Die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen wächst, doch Infrastrukturherausforderungen bleiben bestehen. Der Autor schildert eine frustrierende Langstreckenfahrt mit einem E-Auto, die durch wiederholte „Ladefehler“ an mehreren Schnellladern beeinträchtigt wurde. Dieses Problem, später von Volvo als anfängliches Kommunikationsproblem diagnostiziert, das das Auto bis zu einem automatischen Reset über Nacht vom weiteren Laden ausschloss, zwang zu einer verzweifelten Suche nach Alternativen. Viele städtische Normallader waren außer Betrieb, besetzt oder unzugänglich. Ein funktionierender Normallader wurde schließlich gefunden, aber zu hohen Kosten. Dieser Vorfall dämpfte die wachsende Begeisterung des Autors für Elektrofahrzeuge erheblich, trotz ihres positiven Markttrends.
Das elektrisch angetriebene Auto kommt im Alltag an. Die Zuwachsraten in der Zulassungsstatistik weisen nach oben hin, der Anteil pendelt derzeit so um 25 Prozent. Das ist nicht genug für die politisch gesetzten Ziele, auch nicht in der Dynamik auf End- und Zwischenetappen hin, aber doch eine solide Entwicklung. Mehr und mehr Menschen verlieren die Scheu, und wenn es in das Leben passt, warum nicht?
Weil, so ist das wahrscheinlich mit einer jungen Technik, bisweilen schier unglaubliche Dinge geschehen. Der elektrische Volvo rollt mit zehn Prozent Akkustand an den Schnelllader. Restreichweite 44 Kilometer. Auch ausgereizt, wie auf Fernfahrt empfohlen. Etwa zwanzig Minuten soll die Pause dauern. Ankabeln, klack, klick, klack, Meldung im Bildschirm: Ladefehler. Nächster Stecker gleich, Meldung. Umparken, der nächste Schnelllader ist zum Glück nicht weit. Anstecken, Selbe Meldung: Ladefehler. Die Fernfahrt ist dahin.
Verzweifelte Suche im Stadtgebiet
Suche nach einer normalen Ladesäule im Stadtgebiet, der Akkuvorrat geht zur nächsten, mahnende Meldung im Bildschirm: Laden Sie in Kürze auf. Die erste Säule des örtlichen Versorgers Süwag ist „außer Betrieb“. Die zweite Säule von Mainova ist „bereit“, liegt aber die Ladekarte nicht. Die dritte Säule belegt, die unmittelbar nebenan defekt, womöglich ist der öffentliche Raum doch nicht so zukunftssicher versorgt, wie wir dachten. Die vierte Säule funktioniert, liefert Strom mit elf kW, das Auto meldet: vollgeladen um 0.35 Uhr. Wegen Spontanladung die kWh zu 68 Cent.
Anruf bei Volvo, zerknirschte Diagnose: Am ersten Schnelllader gab es ein Kommunikationsproblem zwischen Auto und Säule. Den Fehler speichert der Bordcomputer und verweigert die Annahme weiterer Energie, bis des Nachts im mehrstündigen Tiefschlaf wird ein automatisches Reset durchgeführt.
Nein, wir haben nichts gegen das Elektroauto. Aber ja, unsere zart wachsende Zuneigung hat gerade einen Rückschlag erlitten.
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