Summary (English – 98 words):
Microsoft and Yahoo are forging a search engine alliance to challenge Google’s market dominance and capture a larger share of internet advertising. Yahoo will power its searches using Microsoft’s Bing technology, significantly expanding Bing’s reach and user data. In return, Yahoo will manage premium search ad sales for both, while maintaining separate ad businesses. This partnership offers Yahoo substantial financial benefits, including projected operating profits and increased cash flow, despite an initial stock drop. Microsoft gains market share with minimal risk, avoiding a full acquisition. Driven by shareholder pressure after past failed attempts, the alliance, combining Yahoo’s 19.6% and Microsoft’s 8.4% US market share against Google’s 65%, is expected to launch in early 2010 pending antitrust review.
Übersetzung (Deutsch – 98 Wörter):
Microsoft und Yahoo schmieden eine Suchmaschinen-Allianz, um Googles Marktdominanz herauszufordern und einen größeren Anteil am Internet-Werbemarkt zu erobern. Yahoo wird seine Suchen künftig mit Microsofts Bing-Technologie betreiben, wodurch Bings Reichweite und Nutzerdaten erheblich wachsen. Im Gegenzug übernimmt Yahoo den Verkauf von Premium-Suchanzeigen für beide, während eigene Anzeigengeschäfte bestehen bleiben. Die Partnerschaft verspricht Yahoo beträchtliche finanzielle Vorteile, darunter erwartete operative Gewinne und steigenden Cashflow, trotz eines anfänglichen Kursrückgangs. Microsoft gewinnt Marktanteile bei minimalem Risiko und vermeidet eine vollständige Übernahme. Angetrieben durch Aktionärsdruck nach gescheiterten früheren Versuchen soll die Allianz, die Yahoos 19,6 % und Microsofts 8,4 % US-Marktanteil gegen Googles 65 % vereint, Anfang 2010 nach Kartellprüfung starten.
Microsoft hat die finanziellen Mittel, die langfristig angelegten strategischen Deals zu verwirklichen.
Mit Hilfe von Yahoos Technik kann Microsoft seine neue Suchmaschine Bing so weit verbessern, dass sie eine echte Alternative wird. Immerhin hatte Microsoft mit Bing nach jahrelanger spektakulärer Erfolglosigkeit im Internetgeschäft erstmals einen Achtungserfolg erzielt.
In Zukunft wird Yahoo anderseits die Technologie von Microsofts Bing Suchmaschine nutzen. Yahoo wird außerdem den Verkauf von Premium-Suchanzeigen für beide Unternehmen organisieren. Darüber hinaus behält das Unternehmen jedoch jeweils ihr eigenes Anzeigen- und Verkaufsgeschäft. Microsoft und Yahoo hatten bereits seit Monaten über eine Zusammenarbeit verhandelt. Zuvor müssen die beiden die Prüfung der US-Kartellbehörden abwarten und hoffen, dass die Transaktion Anfang 2010 abgeschlossen werden kann.
Bing kann auf einen Schlag seine Reichweite vergrößern
In Zukunft werden alle Yahoo-Suchen bei Bing landen. Mehr Suchen bedeutet mehr Wissen über die Nutzer, und das lässt sich in viel Geld, Werbegeld ummünzen. Das Risiko für Microsoft ist minimal, denn Microsoft zahlt an Yahoo nur einen Umsatzanteil, und es erspart sich – anders als bei einer Komplettübernahme – die schwierige Integration der beiden unterschiedlichen Firmenkulturen.
Microsofts Suchmaschine Bing wird eine wichtige Alternative zu Google. Ein gefährlicher Konkurrent des Marktführers
Das Gespann Yahoo-Microsoft wird nicht nur das Fast-Monopol der Suchmaschine Google brechen. Nein viel wichtiger, einen großen Kuchen des gigantischen Werbekuchens im Internet Geschäft.
Doch wieso sind die Yahoo-Papiere eingebrochen?
Yahoo braucht dringend Bargeld. Doch Microsoft lässt den Partner vorerst auf dem Trockenen. Wie Microsoft mitteilte, soll Yahoo am Umsatz des Suchmaschinengeschäfts beteiligt werden. Die Partnerschaft wird Yahoo einen renommierten Beitrag zum operativen Gewinn von schätzungsweise 500 Millionen Dollar einbringen. Bei den Investitionskosten würden etwa 200 Millionen Dollar eingespart. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Yahoos soll um rund 275 Millionen Dollar pro Jahr steigen.
Im Jahr 2008 scheiterte Microsofts Versuch, Yahoo für 47,5 Mrd. USD zu übernehmen.
Ein Anlauf von Yahoo für eine Zusammenarbeit mit Google wurde wegen wettbewerbsrechtlicher Probleme gestoppt. Die Aktionäre von Microsoft und Yahoo hatten das Unternehmen bereits seit längerer Zeit zur Zusammenarbeit bedrängt. Vor allem Yahoo-Aktionär Carl Icahn, der rund fünf Prozent an Yahoo hält und im Direktorium des Internetunternehmens sitzt, hatte immer wieder auf eine Partnerschaft im Suchmaschinenbereich und gegen einen Zusammenschluss zwischen Yahoo und Microsoft gedrungen.
Yahoo (YHOO) und Microsoft (MSFT) als vorerst schwächliche Allianz werden ab 2010 rasant an Fahrt gewinnen. Die Nr. 2 (Yahoo) mit 19,6 % Marktanteile im amerikanischen Suchmaschinen–Markt und die Nr. 3, Microsoft mit 8,4 % stehen dem Giganten Google (GOOG) noch mit 65 % gegenüber.
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