Schönwald is developing a district heating system with „Zelsius“ to supply the town from Hölltal. It features an operational wood chip plant, but neither the solar park nor the massive 200,000 m³ buffer storage (awaiting its inner lining and lid) is yet operational. The municipality lacks control over Zelsius’s contracted works.
The large, unsightly solar facility at the town entrance also lacks required fencing and landscaping. Manfred Fattler (citizen initiative) proposes an artistic 30-meter Corten steel fence, featuring local symbols, to beautify the site. The mayor reacted positively, but Fattler suggests Zelsius should help fund the costly project.
Seit mehreren Jahren baut die Gemeinde Schönwald gemeinsam mit dem Unternehmen „Zelsius“ ihre Wärme-Nahversorgung aus. Ziel ist es, den Ort vom Hölltal aus mit Wärme zu versorgen. Neben der bereits in Betrieb befindlichen Hackschnitzel-Anlage soll auch ein Solarpark dafür sorgen, dass Wärme jederzeit ausreichend vorhanden ist.
Um überschüssige Energie quasi zwischenzulagern, steht bereits seit 2023 ein riesiger Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von rund 200.000 Kubikmetern bereit. Doch weder die die thermische Solaranlage noch der Speicher sind in Betrieb. Derzeit seien wohl Bestrebungen im Gange, dem Speicher seine Innenhaut und danach einen Deckel zu verpassen, wie von Seiten der Gemeindeverwaltung angedeutet wurde. Diese habe laut Bürgermeister Christian Wörpel übrigens keine Handhabe, da diese Arbeiten über den Wärmenetzbetreiber Zelsius vergeben wurden.
Zaun und Büsche sollten längst stehen
Wer aus Richtung Triberg nach Schönwald oder vom Kurort in Richtung Wasserfallstadt fährt, sieht neben dem Bleimatthof die nicht wirklich schöne Anlage. Laut Baugenehmigung sollte diese eigentlich bereits mit einem Zaun umgeben und mit Büschen „getarnt“ sein, was ebenfalls noch aussteht. Und nun kommt Manfred Fattler ins Spiel. Den ehemaligen Kunstschmiedemeister, zugleich Sprecher der Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“, „graust“ es jedes Mal, wenn er dort vorbeifährt, wie er deutlich machte.
Einen Schönheitspreis gewinnt die großflächige Thermo-Solaranlage in Schönwald sicher nicht. Daher schlägt Manfred Fattler vor, diese mit einem künstlerisch gestalteten Sichtschutzzaun aus Cortenstahl zu kaschieren. Foto: Hans-Jürgen Kommert
Nun trat er mit einer Idee an den Bürgermeister heran. Im Gepäck hatte er einen Entwurf zur Verschönerung der Ortseinfahrt aus Richtung Triberg, den er nach reiflicher Überlegung ausgearbeitet habe. Ein Zaun aus Cortenstahl, mehr als 30 Meter lang, soll die Anlage verdecken. Die Platten aus dem „edel rostenden“ Stahl sollen dabei einige Höhepunkte des Dorfes zieren, beispielsweise das Ortswappen, die hier erfundene Schwarzwälder Kuckucksuhr und weitere Hingucker. Eine Präsentation sei beim Bürgermeister auf sehr positive Resonanz gestoßen, zumal dort ja von Haus aus ein Zaun hingebaut werden sollte, so Fattler.
Zwei Fragen aber stellen sich dabei: Zum einen die Kostenfrage, zum anderen: Wer soll das bezahlen? Denn Cortenstahl ist kein Sonderangebot. Zudem könne dies auch nicht allein eine Aufgabe für die Bürger-Gruppe AfS alleine sein. Die Gruppe könne lediglich Unterstützung anbieten. Zudem betreffe diese Verschönerung eine Anlage der Firma ZELSIUS, somit sollte zumindest eine Kostenbeteiligung vorstellbar sein, findet Fattler.
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