Increased global travel leads to a rise in unwanted skin conditions, often ranking as common „souvenirs“ after diarrhea and fever, as infectious pathogens spread across borders. Three prominent issues for travelers returning from Southern Europe or tropical regions are:
- Larva migrans (hookworm larvae): Appears as a winding rash, acquired by walking barefoot on contaminated soil. Treated with dewormers; wear shoes for prevention.
- Myiasis (fly larvae): Larvae burrow under the skin from eggs laid on clothes or transmitted by mosquitoes, causing itching and pain. Treated by mechanical removal; use mosquito nets and repellents.
- Leishmaniasis: Transmitted by sandflies (e.g., Mediterranean), causing ulcers that can scar even after spontaneous healing. Prevent with fine-mesh nets and protective evening clothing.
Der Koffer ist ausgepackt, alle Urlaubsfotos sind verschickt und der Kühlschrankmagnet hängt – doch manchmal bringt man aus dem Urlaub im Süden mehr mit, als einem lieb ist. „Die steigende Reiselust der Menschen, mehr Migration und global mobile Bevölkerungsteile führen dazu, dass sich infektiöse Risikoerreger über Grenzen hinweg verbreiten können“, sagt Esther von Stebut, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie am Universitätsklinikum Köln. Hauterkrankungen zählen nach Durchfall und Fieber demnach zu den häufigsten unerwünschten Reise-Souvenirs, wie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft mitteilt. Besonders drei Erkrankungen kommen immer wieder bei Rückkehrern aus Südeuropa oder tropischen Regionen vor.
Befall durch Larven von Hakenwürmern: Larva migrans
Der Befall durch Larven von Hakenwürmern sieht zunächst aus wie ein Mückenstich. Unter dem ovalen Knötchen breitet sich jedoch ein gewundener Gang unter der Hautoberfläche aus. „Wenn wegen des Juckens an der Stelle gekratzt wird, können sich sekundär bakterielle Infektionen bilden“, sagt von Stebut. Menschen infizieren sich, wenn sie barfuß laufen und mit den Exkrementen freilaufender Tiere in Kontakt kommen. Behandelt wird der Befall mit Mitteln zur Wurmbekämpfung. Zum Schutz empfiehlt die Kölner Dermatologin, an möglicherweise befallenen Stränden feste Schuhe zu tragen und sich auf Matratzen oder Liegen statt auf Handtücher zu legen.
Befall mit Fliegenlarven: Myiasis
Eine kutane Myiasis ist ein Parasitenbefall der Haut, der durch Larven bestimmter Fliegenarten verursacht wird. „Die Fliegen legen ihre Eier auf Gegenständen ab, beispielsweise trocknenden Kleidern, oder verwenden kleine Mücken als sogenannte Carrier, die sich dem Menschen – im Gegensatz zu den vergleichsweise großen Fliegen – unbemerkt nähern können“, erklärt von Stebut. Aus den auf der Haut abgelegten Eiern schlüpfen die Larven und bohren sich in die Haut. Starker Juckreiz, gelegentlich auch Schmerzen, Sekretentleerungen aus einer Perforation oder auch kleine weiße Madenabschnitte, die aus der Wunde hervorragen, gehören zu den Symptomen. Bei der Behandlung werden die Larven aus der Haut mechanisch entfernt. Um sich zu schützen, sollten Urlauber unter imprägnierten Moskitonetzen schlafen und Insektenschutzmittel mit Wirkstoffen wie DEET oder Icaridin verwenden.
Von Sandmücken übertragener Parasit
Hervorgerufen wird die Leishmaniasis vom Parasiten Leishmania, der während des Stichs aus der Speicheldrüse von Sandmücken übertragen wird. Infektionen werden zunehmend bei Reiserückkehrern aus dem europäischen Mittelmeerraum einschließlich Mallorca beobachtet. Zuerst bildet sich eine klar abgegrenzte Pustel, die sich vergrößert und zu Geschwüren an freiliegenden Körperstellen, wie Gesicht, Armen und Beinen führen kann.
Meist sind die Geschwüre schmerzlos und heilen von selbst nach einigen Monaten ab. „Belastend ist dann aber auch die Narbenbildung“, erklärt von Stebut. Da die Sandmücken nachtaktiv und im Vergleich mit zwei Millimetern sehr klein sind, sollte man engmaschige, imprägnierte Moskitonetze verwenden und bei geschlossenen Fenstern schlafen. Abends und nachts schützt Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen.
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