Summary (100 words):
Arriving in Singapore from bustling Shanghai, the author finds the city of 5 million surprisingly calm and manageable, a welcome change. A weekend trip to Sentosa Island offered beach fun with a friend despite initial rain. Evenings included exploring the impressive, opulent Marina Bay Sands and the local Geylang district. Sunday brought cultural exploration to the charming Arab Street with its mosque, and the overwhelming Little India. Little India proved a significant culture shock, teeming almost exclusively with Indian men, few women, and the author’s group as the sole Westerners. Singapore’s diverse facets left strong impressions.
Deutsche Übersetzung:
Nach der Ankunft in Singapur vom geschäftigen Shanghai empfindet der Autor die 5-Millionen-Stadt als überraschend ruhig und überschaubar, eine willkommene Abwechslung. Ein Wochenendausflug zur Insel Sentosa bot trotz anfänglichem Regen Strandspaß mit einem Freund. Abends wurden das beeindruckende, opulente Marina Bay Sands und das Viertel Geylang erkundet. Der Sonntag führte zu kulturellen Erkundungen in der charmanten Arab Street mit ihrer Moschee und dem überwältigenden Little India. Little India erwies sich als erheblicher Kulturschock, bevölkert fast ausschließlich von indischen Männern, wenigen Frauen, wobei die Gruppe des Autors die einzigen Westler war. Singapurs vielfältige Facetten hinterließen starke Eindrücke.
Servus, ni hao und hallo nochmal!
Sentosa Das erste Wochenende in Singapur neigte sich dem Ende zu (noch 2 ganze Minuten, dann ist’s rum!). Selbstverständlich haben wir die letzten Tage ausgiebig zum Entdecken von Singapur genutzt. Die Stadt ist sehr angenehm und wirkt schnell klein auf mich. Ich denke, das könnte damit zu tun haben, dass ich die letzten 2,5 Monate in der Millionen Metropole Shanghai zu gebracht habe 😛 Nein im ernst, obwohl hier auch 5 Millionen Menschen wohnen, komme ich mir vor wir auf dem Dorf! In der Metro findet man eigentlich immer seinen Platz, alles ist so leise und man erreicht jeden Ort recht flott. Des Weiteren sind die meisten Gebäude eher „normal“ und nicht so hoch gewachsen wie in Shanghai. Alles ist irgendwie überschaubarer.
Aber mir gefällt es, ist eine willkommene Abwechslung nach der Action in Shanghai.
Roooobert!
Nordsee Freitag nach der Arbeit waren wir recht müde und hatten nicht mehr so große Ambitionen, wir nutzten die Zeit um den Pool zu testen, ein wenig einzukaufen und wie ihr gemerkt haben sollte, die Blogs zu pflegen (glaube das gilt nur für mich :-P). Dafür war der Samstag schon fest verplant. Ein Treffen mit Robert, welchen wir bereits in Shanghai kennengelernt hatten, stand an. Ziel war für heute: Sentosa Island! Leider meinte das Wetter, wir sollten nicht auf die Insel fahren. Es schüttete wie aus Eimern und ein Inselausflug bei solchem Wetter schien wirklich uninteressant zu werden. Nichtsdestotrotz haben wir uns aufgemacht und siehe da – das Wetter verändert sich und es war noch wirklich schön die Nachmittagsstunden. Haben viel Volleyball gespielt, waren im Meer schwimmen und haben die Insel genossen. Eine lustige wirklich lustige Entdeckung auf Sentosa waren große Steine, welche innen hohl waren – sie sind auch künstlich 😛 Naja egal, war trotzdem cool!
Ansonsten ist Sentosa wie ein Disney Land für Jung und Alt – man kann so gut wie alles dort machen, wenn man auch genug „Groschen“ im Säckel hat. Sowas wie Eintritt muss man aber zum Glück nicht bezahlen 😉
So soll es sein!
Skyline Für die Abendstunden überlegten wir uns zunächst die bekannte Bar auf dem Marina Bay Sands zu besuchen, aber mein Freund und Kollege Jerry Cloudjoke und meine Wenigkeit haben mal wieder mit allem zu lange gebraucht, sodass wir den guten Robert versetzen mussten und alleine aufgebrochen sind. Zuerst sind wir in das Marina Bay Sands (ein riesiger Hotelkomplex in Singapur, bekannt für seine interessante Architektur!) gefahren und haben uns die Luxus-Shooping Arkaden und Fressläden angeschaut. Uns war schnell klar, hier brauch man jetzt Kohle, sonst geht nix! Wir schlenderten durch die Hotelanlage und die Shopping-Malls. Obwohl wir uns garnichts kaufen konnten und die ganze Anlage deutlich über unserem Budget liegt, war es trotzdem ziemlich imposant und cool mit der Optik, was man dort hingebaut hat! Außerhalb des Marina Bay Sands konnten wir die Skyline von Singapur bestaunen. Meiner Meinung nach ist sie auch sehr cool, aber der Punkt geht ganz klar an Shanghai!
Marina Bay Sands
Wir gönnten uns noch einen feinen „Kopi“ (Kaffee) und einen The (Tee), danach fuhren wir mit dem Taxi in unsere „Hood“ zurück. Da der Abend noch nicht so alt war und wir noch Lust auf mehr Singapur Eindrücke hatten, erkundeten wir kurze Zeit später die nähere Umgebung von Geylang. Wir sahen viele verschiedene Restaurants, Kneipen, Bars und natürlich auch an einer oder anderen Ecke die Damen des horizontalen Geschäfts. Man darf sich das jetzt aber nicht so spannend wie die Reeperbahn vorstellen, das Ganze ist sehr diskret und unaufällig. Wir liefen recht lange durch die Straßen, kauften an diversen Nachtständen Obst/Getränke und verließen das „Milieu“ 😛
Heute, auch Sonntag, entdeckten wir die „Arab Street“ und „Little India“. Zusammen mit unserem französischen „Roommate“ ging es los in das Viertel der Stadt.
Arabische Straße
Die Moschee Arab Street ist wirklich cool. Man kommt dort an, sieht eine große Moschee, viele Stände die typisch arabisch/muslimische Spezialitäten anbieten und alle Häuser sind bunt. Natürlich sind viele Muslime in den Gassen unterwegs gewesen, sodass man sich leicht wunderte, ob man wirklich noch in Asien ist. Wie ein kleiner Kulturschock, auf einmal nur noch Menschen mit Gewändern und Kopfbedeckungen. Aber das Viertel hat seinen ganz eigenen Charme und ist wirklich einen Besuch wert gewesen.
Kleines Indien
Wo war das Nest?
Little India war dagegen wirklich ein Kulturschock: Man kommt in das Viertel und aufeinmal nur noch Inder, aber wirklich nur noch Inder! Und davon gefühlt 1 Million. Man sah überall riesige Gruppen von Indern rumstehen, entweder wurde geraucht, telefoniert oder planlos rumgelaufen. Mit dem Telefonieren müssen sie es haben, die Inder: Jeder 1,3te Inder hatte ein Handy in der Hand und ist planlos durch die Gegend gelaufen. Was mich stutzig macht: Wenn in Little India bereits 1 Millionen Inder waren und fast jeder noch mit einem telefoniert hat, dann muss ja irgendwo noch welche sein (also klar in Indien schon, aber das wäre ja relativ teuer mit dem telefonieren). Oder: Sie haben alle miteinander telefoniert.
Das Nest!
Alles in allem! Man muss noch 2 Dinge erwähnen: Unter 1 Millionen Indern habe ich wenn es hoch kommt 3 Frauen gesehen – das waren alles nur Männer! Und der 2. Fakt: wir 3 waren die einzigen Westler, sonst nur Inder. Ich glaube aus meinem Text liest man leicht den „Schock“ raus 😛
Na gut, ich muss jetzt auf diese Stelle hören, ist schon zu spät und ein wenig Schlaf benötige ich, sonst schlafe ich morgen auf der Tastatur ein und das will ja keiner! Gute Nacht und bis die Tage!
Grüße aus Singapur,
Michael
Funde des Tages
Höhö!
Fledermaus-Mobil!
Bei den Preisen ein fairerer Deal!
Man schaue der Dame ins Gesicht!
Mit besten Grüßen nach Falkenbach 😉
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