Esteban Ocon labels his 2026 Haas season as his „most difficult first half-season,“ putting his future at risk. He has only 3 points from 11 races, significantly trailing teammate Oliver Bearman’s 18, who also leads 8:3 in qualifying duels.
Haas team principal Ayao Komatsu acknowledges the car’s inconsistency makes judging driver performance difficult. Ocon attributes his struggles to significant car problems, citing only two „normal“ weekends. While Ocon recently outscored Bearman when the car was poor, his cockpit remains in „great danger.“ Ferrari junior Rafael Camara and F2 champion Leonardo Fornaroli are mentioned as potential replacements.
(Motorsport-Total.com) – „Wahrscheinlich die schwierigste erste Saisonhälfte, die ich je hatte.“ So lautet das Halbzeitfazit von Esteban Ocon nach einer ernüchternden ersten Saisonhälfte 2026 bei Haas. Der Franzose gehört zu den großen Enttäuschungen des bisherigen Formel-1-Jahres und steht aufgrund seiner ausbleibenden Leistungen vor der Ablöse im Team.
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Esteban Ocon hat in der zweiten Saisonhälfte mächtig Druck
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Seine magere Bilanz: drei Punkte in elf Rennen – resultierend aus einem zehnten Platz in Suzuka und einem neunten Platz in Monaco. Zum Vergleich: Teamkollege Oliver Bearman hat bereits 18 Zähler auf seinem Konto.
Allerdings muss fairerweise auch gesagt werden, dass Bearman 17 seiner 18 Punkte an den ersten beiden Rennwochenenden erzielt hatte, seitdem kam nur noch ein einziger hinzu.
Somit hat Ocon an den restlichen Wochenenden dreimal so viele Punkte wie der Brite eingefahren – in einer Zeit, in der es für die Haas-Piloten schwierig war, überhaupt in die Nähe der Top 10 zu kommen.
Ist Ocons Leistung fair einschätzbar?
Zur Wahrheit gehört aber auch: Bearman hat Ocon eigentlich immer deutlich im Griff, auch wenn es sich für ihn nicht in Zählbares hat umschlagen lassen. 8:3 führt Bearman im teaminternen Qualifying-Duell. Nur in Japan, Monaco – wo Ocon jeweils punktete – und zuletzt in Ungarn konnte sich Ocon vor seinem Teamkollegen platzieren.
Die Zielflagge sah Ocon nur zweimal vor Bearman – der sie aber siebenmal vor Ocon.
Haas – Qualifying & RennenGrand PrixOcon (Q)Bearman (Q)Ocon (R)Bearman (R)3847Australien13. (+0,180)12.11. (+25,3)7.China13. (+0,305)10.14. (+1 Runde)5.Japan12.18. (+0,175)10.AusfallMiami14. (+0,205)12.13. (+7,5)11.Kanada17. (+0,396)16.14. (+1 Runde)10.Monaco17.19. (+0,092)9.AusfallBarcelona17. (+0,502)15.13.17. (+4 Runden)Österreich15. (+0,294)13.16. (+1 Runde)14.Großbritannien17. (+0,110)14.13. (+0,3)12.Belgien18. (+0,695)16.17. (+16,5)14.Ungarn15.17. (+0,223)16.19. (+44,3)
Die Zahlen scheinen eindeutig zu sein, doch selbst Haas-Teamchef Ayao Komatsu musste zugeben, dass eine Einschätzung der Leistung schwierig ist, da der Haas-Bolide bei beiden Fahrern sehr inkonstant ist. Beide sprechen über rätselhafte Performance-Unterschiede, obwohl die Spezifikationen im Auto eigentlich die gleichen sein sollten.
„Es waren zu viele Dinge, die uns daran gehindert haben, Leistung zu bringen“, sagt Ocon. „Das war wahrscheinlich die schwierigste erste Saisonhälfte, die ich je hatte – gemessen daran, wie unbeständig das Auto von einem Rennen zum anderen war und wie viele Probleme ich dieses Jahr hatte.“
Kann Haas die Probleme lösen?
Der Franzose hatte vor der Sommerpause gemeint, dass er nur zwei Wochenenden hatte, an denen alles normal lief – frustrierend für ihn und für das gesamte Haas-Team. „Man möchte an einem Wochenende immer ankommen und alles soll reibungslos laufen“, meint er. „Einfach ganz normal am Auto arbeiten, das Set-up verfeinern und das Maximum herausholen.“
Doch das sei ihm zu selten vergönnt gewesen. „Aber so war es nun einmal. Ich arbeite weiter mit dem Team zusammen, um ihnen so gut wie möglich zu helfen, diese Probleme zu lösen und zu versuchen, das beste Ergebnis für uns herauszuholen.“
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Ocon betont aber, dass man bei Haas wisse, was man zu tun hat. „Und wir halten zusammen, um die Probleme zu beheben. Das ist das Entscheidende“, sagt er. „Ich bin mir sicher, dass wir da gemeinsam rauskommen. Es stimmt zwar, dass sich das jetzt schon eine ganze Weile hält, was schwierig ist. Aber wir halten zusammen und werden das beheben.“
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Am Ende lügen Zahlen in der Formel 1 aber selten. Trotz allem bleibt Ocons Cockpit in großer Gefahr. Ferrari-Junior Rafael Camara und Formel-2-Meister Leonardo Fornaroli warten nur auf ihre Chance.
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