Here’s the summary in 100 words and its German translation:
English Summary (100 words):
From Singapore, the author shares recent adventures. In Chinatown, a colorful „light version“ of China, they discovered an expensive German sausage stand amidst diverse food options, from pricey tourist traps to cheap local eats. Singapore’s 47th National Day celebration featured spectacular fireworks over Marina Bay, overshadowing a military parade. A subsequent trip with a French friend to Melaka, Malaysia (a UNESCO World Heritage site), offered colonial history, cheap accommodation, and delicious, spicy local food. The author concludes by anticipating a German friend’s visit, eagerly hoping for provisions from home.
Deutsche Übersetzung (German Translation):
Aus Singapur berichtet der Autor von jüngsten Erlebnissen. In Singapurs farbenfrohem Chinatown, einer „Light-Version“ Chinas, entdeckten sie einen teuren deutschen Wurststand und vielfältige kulinarische Angebote, von teuren Touristenfallen bis zu günstigen lokalen Speisen. Singapurs 47. Nationalfeiertag wurde mit einem spektakulären Feuerwerk über der Marina Bay gefeiert, das eine Militärparade in den Schatten stellte. Eine anschließende Reise mit einem französischen Freund nach Melaka, Malaysia (einem UNESCO-Weltkulturerbe), bot Kolonialgeschichte, günstige Unterkunft und köstliches, scharfes lokales Essen. Der Autor schließt mit der Vorfreude auf den Besuch eines deutschen Freundes, voller Hoffnung auf Proviant aus der Heimat.
Servus wehrte Leserschaft!
Wieder einmal habe ich mir Zeit gelassen mit einem neuen Eintrag, aber jetzt ist ein wenig Zeit (naja es ist auch schon wieder sehr spät in Singapur) und ich schreibe ein bisschen über die letzten Vorkommnisse im Land des Luxus und der armen zwei Deutschen.
Chinatown Letzte Woche haben wir ein wenig Chinatown unsicher gemacht. Es gibt nicht wirklich viel Neues zu berichten, schließlich war ich ja die letzte Zeit in China und irgendwie ist Chinatown halt eine „Light-Version“ von eben diesem China. Alles ist knallbunt, es gibt lauter (wer hätte es gedacht) Chinesen und man kann hauptsächlich: Essen!
Damit wäre schnell alles gesagt, wäre da nicht dieser super Fund gewesen: Erich’s Wuerstelstand!
Eine Oase in der Wüste
Erich ist ein tapferer CSU-Anhänger (wie man unschwer an den vielen „SPD-Nein danke!“ oder „CSU-Fan“-Aufklebern erkennen konnte) der Würstchen und Leberkäse in der chinesischen (fast) Enklave vertreibt. Super schön anzusehen, ein Stückchen Heimat mitten zwischen „Box2“ und „Heuschrecke (fast) tot“. Leider ist auch Erich’s Unternehmung stark von der anhaltenden Touristisierung Chinatowns erfasst und somit waren seine Preise für ein Stück Leberkäs‘ oder ein Paar Frankfurter ganz im Singapur-Stil – exorbitant.
Ja Baby, Essenszeit! Selbstverständlich sind wir mal wieder auf die Tourifalle reingefallen und haben in der erstbesten Straße gefuttert. Die Straße nannte sich noch dazu „Chinatown Food Street“, man konnte auch gar nicht ahnen, dass es hier teuer sein könnte. Aber, das Essen war lecker! Sollte man jedoch nach den kleinen Geldbeuteln suchen, empfiehlt sich der „Chinatown-Komplex“, ein Gebäude mit kleinem Fakemarket (juhuuu!) und im Obergeschoss gefüllt mit 1000 Chinesen und billigen Futterbuden. Hier gab es auch einen leckeren Kopi C für uns beide (und die Plörre schmeckte sogar für den Preis von 1 Dollar). Insgesamt ist Singapurs Chinatown recht hübsch anzusehen, aber nicht wirklich vergleichbar mit dem, was wir im echten China gesehen haben.
Bunt mag sie hier, die Chinesen!
Hindu-Tempel in Chinatown
Kommen wir zum Highlight der Woche: Nationalfeiertag – Singapur ist 47 Jahre alt geworden!
Marina Bay
Ohhhhhh, ohhhhhh, ohhhhh Dieses Ereignis musste natürlich gebührend gefeiert werden. Den ganzen Tag gab es Feste in der Stadt (habe ich nicht mitbekommen, war aber wohl so) und man hat am Abend ein riesiges Feuerwerk springen lassen! Es gab auch eine offizielle Parade mit Panzer, Generälen, Peng Peng und allem an Explosivem was ein kleiner Stadtstaat zur Abwehr gegen die „gefährlichen“ Muslime im Norden brauchte. Diese Show hat allerdings Geld gekostet und war dann doch nicht so interessant für uns. Wir haben uns gedacht, das wäre doch auch mal eine lustige Idee, wenn Deutsche Panzer am 3.Oktober durch Berlin fahren würden. Wäre sicher eine starke Pressemeldung 😉 Natürlich nur Spaß, wir feiern schön im Stillen die Wiedervereiningung.
Das Feuerwerk konnte einiges, das muss man mal den Singapurern lassen! Die Kulisse war natürlich perfekt: im Hintergrund die Skyline, zur Rechten das Marina Bay Sands, zur Linken das Fullerton Hotel und in der Front die Show mit der Kriegsmaschinerie Singapurs.
The Fullerton – ganz nett!
Riesen Lobster Nach dem Geballer haben wir noch die Gegend rund um den Marina Bay erkundet und sind auf eine Pubstraße gestoßen, wo man hauptsächlich Lobster essen und viele Touristen beim Trinken bestaunen konnte (wie sollte es auch anders sein).
So viel zu der Woche in Singapur – am Wochenende geht es raus aus dem Land nach Malaysia!
Christ Church in Melaka Ziel sollte zunächst die Paradiesinsel Tioman sein, leider waren wir mit der Organisation zu spät, sodass dieses Ziel am kommenden Wochenende verschoben werden musste. Als Alternative geht es nach Melaka. Zusammen mit Rémy dem Franzosen (welcher darauf beharrt, dass er kein Sch’ti ist) habe ich mich mit einem super Luxusbus für ein paar Kröten aufgemacht, um die historische Stadt (welche sogar UNESCO Weltkulturerbe ist) zu besuchen. Direkt am Busbahnhof haben wir 3 Deutsche getroffen, die uns das beste Hostel in der Gegend empfohlen haben. Wie bin ich auf die Deutschen gestoßen? Das war ziemlich einfach: Sie standen vor einem Ticketschalter und haben sich nur beschwert und gestöhnt (da war mal wieder das Klischee bedient).
Scheeee „Ringo’s Foyer“ ist ein mittelgroßes Hostel, das super billig ist (15 Riggits, was etwa 3,80€ entspricht). Wenn man keine Ansprüche hat und nur günstig übernachten möchte, ist man hier genau richtig. Es gab wohl auch bessere Zimmer, aber der Franzose hat es sowieso als „Maison“ empfunden und ich bin da sowieso spartanisch. Als super Feature gab es Moskitonetze, konnte auch nichts schief gehen 😉 Wir haben unsere Rucksäcke abgelegt und sind sofort in die Stadt. Das Wetter war perfekt und Melaka ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch hier gibt es ein Chinatown, das ich eher als das „Lloret de Mar“ von Malaysia empfunden habe, dafür auch viele historische Gebäude und Ruinen. Wer auch auf alte Steine und Kolonialbauten steht, ist hier genau richtig. Warum sieht die Stadt überhaupt so aus? 600 Jahre Melaka fasse ich in einem Satz zusammen: Erst kamen die Portugiesen, dann kamen die Käsegeier, dann die Briten und am Ende ist alles bei den Muslimen gelandet.
Godzilla Soviel dazu, denke ich brauche nicht soviel sagen – die Bilder sollten für sich sprechen. Wir hatten eine super Zeit, das malaysische Essen war sehr lecker (und vor allem brutal scharf) und das erste begrenzte Bier nach langer Abstinenz hat auch gemundet. Lustiger Fakt: Die Hinfahrt hat 21 Singapur Dollar gekostet (13€) und die Rückfahrt 21 Riggits (5,30€). Man ist da ziemlich unkompliziert was das angeht, einfach die Währung hinten ändern 😉 Also für alle Nachmacher, Tipp von mir: die Hinreise ab Johor Bahru beginnen (Busfahrt von Singapur dahin kostet 2 SGD und dann kann man ab JB für 3 Hühner, 1 Heuschrecke und 2 Tausenjährige Eier nach Melaka fahren).
Bunte Häuser
Hen hao!
Ruine von den Käsegeiern
von 1511 – damals noch Famosa genannt!
Der Jonker Walk – Nachtmarkt
Godzilla mal ganz nah!
So Freunde der Nacht, ich werde mich jetzt verabschieden und bin gespannt auf morgen, da kommt mich das wehrte Schlemmerbrötchen (Insider) Mr. Weber besuchen. Dessen Maschine macht wohl heute Nacht einen kurzen Stop in Katar und sollte dann nach Singapur kommen. Ich hoffe, er hat genug deutsche Nahrung mitgebracht, Tüte Haribo war auf meiner Liste! Sollte dem nicht so sein, stecke ich ihm eine Packung Kaugummi zu und sag den Zoll bescheid – dann geht es wieder ab nach Hause 😉
Beste Grüße,
Michael
Fonds des Tages
Wer kennt sie nicht, die Endstufe von Blaupunkt…ups ich meinte „Bluepunk“
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